Zutaten (für 2–3 Portionen)
- 2 kleine Dosen Pelati (ca. 800 g)
- ½ EL Tomatenmark
- 1 EL edelsauer Wurzel-Miso
- Olivenöl
- einige Zweige frisches Basilikum
- ein paar Tropfen Balsamicoessig
- Salz & schwarzer Pfeffer
- Crème fraîche zum Servieren
Zubereitung
- Tomatenmark anrösten: Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und das Tomatenmark darin kurz anrösten. Es darf ruhig ein wenig Farbe bekommen – das bringt zusätzliche Röstaromen.
- Tomaten dazugeben: Pelati in den Topf geben und bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen.
- Tomaten zerkleinern: Die Tomaten mit einem Kartoffelstampfer direkt im Topf grob zerdrücken. Wir mögen die Suppe gerne mit etwas Struktur. Wer es ganz glatt mag, kann natürlich zum Pürierstab greifen.
- Wurzel-Miso einrühren: Das Wurzel-Miso durch ein Sieb in die Suppe streichen und gut verrühren. So verteilt es sich schön gleichmäßig und die Suppe bleibt glatt.
- Basilikum ziehen lassen: Einige Zweige Basilikum in die Suppe geben und ein paar Minuten mitziehen lassen. Anschließend wieder herausnehmen.
- Abschmecken: Mit Salz, Pfeffer und ein paar Tropfen Balsamicoessig abschmecken. Beim Balsamico lieber vorsichtig anfangen – er soll die Tomate aufwecken und nicht nach Balsamico schmecken.
- Servieren: Die heiße Suppe in Schalen geben, jeweils einen Klecks Crème fraîche daraufsetzen und mit frischen Basilikumblättern garnieren.
Warum Wurzel-Miso so gut zu Tomate passt
Tomate und Suppengemüse sind ohnehin ein ziemlich gutes Team. Unser Wurzel-Miso bringt genau diese Kombination aus Sellerie, Möhre und Zwiebel mit – nur eben fermentiert und dadurch besonders aromatisch.
Dadurch passt es hier besonders gut: Das Wurzel-Miso gibt der Tomatensuppe Tiefe, Würze und ordentlich Umami, ohne ihren Charakter zu verändern. Es schmeckt also nicht plötzlich nach Miso-Suppe, sondern nach einer noch besseren Tomatensuppe.
Das Wurzel-Miso macht im Grunde das, was man bei einer klassischen Suppe sonst mit angeschwitztem Suppengemüse, längerer Kochzeit und etwas Geduld erreicht – nur ziemlich konzentriert und mit der zusätzlichen Aromatiefe der Fermentation.
Tipps
- Pelati: Wir schwören bei dieser Suppe auf Pelati. Die geschälten ganzen Tomaten sind vergleichsweise wenig verarbeitet und man sieht noch, was in der Dose steckt: ganze Tomaten statt bereits zerhackter Masse. San-Marzano-Tomaten sind natürlich großartig, aber kein Muss. Es gibt auch einfache Pelati mit richtig guter Qualität – und genau die funktionieren für diese Suppe hervorragend.
- Wurzel-Miso: Das Miso am besten durch ein Sieb in die Suppe einarbeiten. So löst es sich besonders schön auf. Unser Wurzel-Miso passt hier übrigens besonders gut: Sellerie, Möhre und Zwiebel bringen genau die Aromen mit, die man auch von einer klassischen Tomatensuppe kennt.
- Und jetzt kommt's: der Essig: Ja, wir wissen. Wir machen unseren eigenen Essig – und empfehlen hier trotzdem Balsamico. Aber manchmal muss man der klassischen Kombination einfach ihren Platz lassen. 😉 Ein paar Tropfen Balsamico bringen genau die richtige Süße und Säure mit.
- Oder doch edelsauer: Wenn ihr lieber einen unserer Essige verwenden möchtet, probiert unbedingt unseren Bieressig. Der funktioniert erstaunlich gut mit Tomate und Wurzel-Miso und gibt der Suppe einen etwas herzhafteren Charakter.
- Crème fraîche: Der Klecks ist kein Muss, aber die cremige, leicht säuerliche Note macht sich wunderbar auf der kräftigen Tomatensuppe.
Das brauchst du dafür:
Dazu passt übrigens wunderbar ein Stück geröstetes Brot und ein Glas kühler Weißwein. Mehr braucht es nicht.




